Glossar Unternehmensverkauf

Fachbegriffe für FBA-Seller, Dropshipper, Marketplace-Händler, Online-shops und Retailer einfach erklärt

Lucky Flippers hilft dir, die Fachbegriffe eines Unternehmensverkaufs zu erklären.

In unserem Glossar findest du wichtigsten Begriffe leicht erklärt.

  • Asset-and-Purchase Agreement: Kurz APA. Der APA ist der Vertrag zum Verkauf von Anlage- und Umlaufvermögen wie z.B. Lagerbestände, eingetragene Marken, eine Webpräsenz o.ä.
  • Asset-Deal: Der Kauf von Vermögensgegenständen ohne Gesellschaftsanteile. Wird in einem APA geregelt           
  • Betriebsübergang: Bezeichnet den Inhaberwechsel eines Betriebs                
  • Buy-and-Hold: Eine strategische Ausrichtung, bei der ein Käufer ein Unternehmen erwirbt und es behält, ohne bereits beim Kauf die Absicht zu haben, den Betrieb weiterzuverkaufen         
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  • Buy-and-Sell: Eine strategische Ausrichtung, bei der ein Käufer Unternehmen erwirbt, um den Betrieb profitabler zu machen und dann gewinnbringend zu verkaufen   
  • Clean Exit: Ein sauberer Ausstieg aus deinem Unternehmen durch Zahlung einer einmaligen Summe ohne Post-Closing-Adjustments                       
  • Closing-Day: Der Tag, an dem die Vollzugsbedingungen erfüllt sind und der Käufer neuer Inhaber des Unternehmens wird   
  • Deal Breaker: Handfeste Gründe für den Verkäufer oder Käufer, Verhandlungen zu beenden              
  • Debt-Free-Cash-Free (DCFC): Ein Verkaufspreis gilt für ein gemeinsam festgelegtes Level von Barmitteln sowie Schulden eines verkauften Unternehmens. Ein DCFC wird fast immer in Verbindung mit einem Working-Capital-Adjustment vereinbart
  • Direkte Ansprache: Die direkte Ansprache von möglichen Käufern                 
  • Discounted Cashflow Verfahren (DCF): Mit dem DCF werden zum Verkauf stehende Unternehmen bewertet. In der Praxis spielt das DCF für E-Commerce-Unternehmen bisher kaum eine Rolle           
  • Due Diligence (DD): Die englische Bezeichnung Due Diligence bedeutet in etwa „Sorgfaltsprüfung“.  Die DD ist die Untersuchung eines Unternehmens auf Stärken und Schwächen. Eine DD ist vom Kaufinteressenten veranlasst, um Chancen und Risiken eines Unternehmenskaufs sowie den finalen Kaufpreis zu bestimmen. Häufig sind Anwälte, Steuerberater und M&A-Berater an einer DD beteiligt. Für die DD wird ein Kaufinteressent unter anderem Einblicke in Deine Seller Accounts erhalten sowie Deine Gewinn- und Verlustrechnungen pro Monat einsehen dürfen              
  • Earn-Out oder Earn-Up: Teilhabe am Unternehmenserfolg nach dem Unternehmensverkauf. Der Earn-Out ist ein Bestandteil des Verkaufspreises und ist ein Post-Closing-Adjustment
  • Earn-Out: Teilhabe am Unternehmenserfolg nach dem Unternehmensverkauf. Der Earn-Out ist ein Bestandteil des Verkaufspreises und ist damit ein Post-Closing-Adjustment
  • EBITDA: Die englische Abkürzung für Earns before Interests, Taxes, Depreciation and Amortization. Auf deutsch: Gewinn vor Abzug von Zinsaufwendungen, Steuern sowie Abschreibungen. Eine Standard-Kennzahl bei der Bewertung von Unternehmen. Anders gesagt ist das EBITDA das Betriebsergebnis                 
  • Escrow: Deutsch: „Hinterlegung“. Bei einem Escrow wird ein Teil des Verkaufspreises für eine bestimmte Zeit auf ein Treuhandkonto bei einem Notar hinterlegt, bevor der Betrag an den Verkäufer ausgezahlt wird. Ein Escrow-Betrag sollte nicht mehr als 10% eines Verkaufspreises ausmachen. Ein Escrow ist eine Sicherheit für den Käufer, der mögliche Schäden oder Nachteile aus dem Kauf Euro für Euro begleichen darf. Ein Escrow ist für einen Verkäufer ein potentielles Risiko für eine Reduktion des Gesamtverkaufspreises                 
  • Exit: Der Ausstieg aus einem Unternehmen durch den Verkauf. Verkauft werden dabei Unternehmensanteile oder ein Seller-Account inklusive der Markenrechte und unter Umständen der Warenbestände   
  • Finding: Englischer Begriff für eine wesentliche Entdeckung in einer Due Diligence. Eine wesentliche Entdeckung kann unter Umständen den Verlauf einer Transaktion verändern oder den Verkaufspreis nach oben oder unten beeinflussen            
  • Funds: PE-Funds    
  • Geclosed: Neudeutsch für einen Deal, der abgeschlossen wurde                     
  • Käufer: Ein Unternehmen, das an einem Kauf eines Online-Geschäfts interessiert ist      
  • Konsolidierer: Auf den Aufkauf von E-Commerceunternehmen, meist FBA-Seller, spezialisierte Unternehmen      
  • Kontrolliertes Bieterverfahren oder Limited Auction: Bei Unternehmensverkäufen wird von einem kontrollierten Bieterverfahren gesprochen. Die englische Bezeichnung Limited Auction wird ebenfalls oft genutzt. In einem kontrollierten Bieterverfahren offeriert der Verkäufer oder sein M&A-Berater das Unternehmen einen großen Kreis von Bietern. Der Investorenkreis wird im Laufe des Verfahrens schrittweise eingegrenz, bis schließlich der Kaufvertrag mit einem ausgewählten Bieter geschlossen wird
  • Locked Box: Ab dem Signing-Day bis zum Closing-Day wird das zu verkaufende Unternehmen zur Locked Box. Auch wenn der Verkäufer bis zum Signing-Day noch Inhaber eines Unternehmens ist, darf der Inhaber vereinbarte Entscheidungen oder Ausgaben nicht mehr tätigen. Die Locked Box ermöglicht einen Clean Exit         
  • M&A-Berater: Berater und ihre Teams, die Verkäufer oder Käufer bei Unternehmensverkäufen unterstützen       
  • M&A: Steht für „Mergers & Acquisitions“, was soviel wie bedeutet wie „Verschmelzung und Übernahmen“. M&A ist der Sammelbegriff für Unternehmensverkäufe und -käufe aller Art    
  • Marktplatz: Offene Plattformen, auf denen Händler ihr Unternehmen anbieten. Auf diesen Plattformen führen Inhaber ihren Unternehmensverkauf in Eigenregie durch. Viele Plattformen sind nicht kuratiert und Verkäufer müssen beim Verkauf auf ihr eigenes Verhandlungsgeschick vertrauen           
  • Multiple: Auf deutsch Multiplikator. Der Multiple ist ein Faktor bei der Berechnung des Verkaufspreises. Häufig wird der Multiple multipliziert mit dem EBITDA minus dem SDE, um einen Verkaufspreis zu ermitteln. Die Höhe des Multiples orientiert sich an dem Wert eines Unternehmens für den Verkäufer. Der Multiple ist häufig Gegenstand der Verhandlungen zwischen Verkäufer und Käufer
  • Multiplikatorenverfahren: Die Standardmethode für die Bewertung von E-Commerce-Händlern
  • PE, PE-Fund, PE-Firma:    Private Equity Unternehmen (Kapitalbeteiligungsgesellschaften)
  • Post-Closure-Adjustment: Veränderungen des Verkaufspreises nach dem Closing. Zu den Post-Closure-Adjustments zählen Earn-Outs, Earn-Ups, Working-Capital-Adjustments in Verbindung mit einer Debt-Free-Cash-Free-Klausel
  • Post-Merger-Integration (PMI): Die PMI ist die Zeit, in der ein Käufer das Akquiseziel in seine Organisationsstrukturen integriert     
  • Sale-and-Purchase Agreement: Abgekürzt SPA genannt. Der SPA ist der Vertrag für den Verkauf von Unternehmensanteilen   
  • Seller’s Discret Earning (SDE): Das SDE ist die Summe aus deinem Bruttogehalt plus Boni oder Sonderzahlungen für den Inhaber sowie für weitere Aufwendungen für deine Arbeit wie Firmenwagen. Bei der Berechnung des Unternehmensgewinns wird das SDE abgezogen. Das erhöht den Verkaufspreis des Unternehmens
  • Share-Deal: Der Verkauf von Unternehmensanteilen. Mit der Übernahme der Unternehmensanteile erwirbt ein Käufer alle Vermögensgegenstände und alle vertraglichen Verpflichtungen des gekauften Unternehmens. Ein Share-Deal steht im Gegensatz zu einem Asset-Deal     
  • Signing-Day: Der Tag, an dem alle Parteien einen SPA oder APA unterzeichnet haben                 
  • Trailing Twelve Month (TTM): Das TTM sind die Finanzzahlen der jüngsten abgelaufenen zwölf Monate, unabhängig vom Geschäftsjahr           
  • Transaktion oder Deal: Weiterer Begriffe für einen Unternehmensverkauf              
  • Übernahme: Kauf eines anderen Unternehmens, eines Shops oder einer Marke
  • Verkäufer: Der Eigentümer oder der Gesellschafter eines Unternehmens oder einer Marke
  • Vollzugsbedingung: Die Voraussetzungen, damit ein Deal wirklich abgeschlossen ist. Die Vollzugsbedingungen werden im SPA oder APA festgelegt      
  • Working-Capital-Adjustment: Working-Capital beschreibt das Nettoumlaufvermögen eines Betriebs. Mit dieser Klausel wird das Working-Capital eines Unternehmens mitgekauft. Ein Working-Capital-Adjustment kann dazu führen, dass der Käufer bei einem hohen Working-Capital am Closing-Day mehr bezahlen muss. Sollte das Working-Capital niedriger als vereinbart sein, darf der Käufer den Kaufpreis reduzieren. Ein Working-Capital-Adjustment ist ein Post-Closing-Adjustment
  • Working-Capital: Netto-Umlaufvermögen eines Unternehmens. Das Working-Capital beschreibt das Nettoumlaufvermögen, das für den laufenden Betrieb notwendig ist. Dazu zählen Bar- und Kontobestände sowie Bezahldienst-Guthaben und natürlich Warenbestände                

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